26. November 2017
Mariaposchinger treffen sich zum spielen im Pfarrheim!

Mariaposching. Am Sonntag, 26. November führte der Sachausschuss Ehe- und Familie des Poschinger Pfarrgemeinderates im Pfarrheim den achten Spieletag durch. Etwa 20 Gemeindebürgerinnen und Bürger darunter auch die Gemeindereferentin Stefanie Trottmann fanden sich im Pfarrheim ein und nahmen das Angebot, gemeinsam einen Nachmittag mit Spielen zu verbringen gerne an. Die Mitglieder des Sachausschusses Christa Kärtner, Sabine Frankl, Margarete Gilch, Alexandra Schreiber, Karina und Wolfgang Knon, Christiane Schröder, Sandra Ramsauer und Tina Haas hatten ein breitgefächertes Angebot an Brett- und Kartenspielen vorbereitet. Neben „Malefiz“ oder „Dobble“ wurde auch das lustige Fragespiel „umtata“ von Jung und Alt gespielt. Auch Kartenspiele standen auf der Agenda, besonders „Grasoberln“, oder das aus den USA stammente Spiel „Phase 10“ fanden großen Zuspruch. Zur Beruhigung der Nerven wurden Kaffee, Tee und Kuchen angeboten, auch Gemüsestreifen aus Karotte oder Gurkenscheiben wurden angeboten. So ausgestattet vergingen die Stunden mit immer wieder wechselten Spielen und Spielern wie im Flug. Viele Teilnehmer konnten sich über einen Sieg freuen, andere mussten Niederlagen hinnehmen. Dennoch konnte man feststellen, dass ein gemeinsam mit Brett- oder Kartenspielen verbrachter Nachmittag, der noch dazu verregnet war, eine sehr gute Alternative zur Mattscheibe darstellt. Die Mitglieder des Sachausschusses wünschen sich für das nächste Jahr mehr Teilnehmer damit der hohe Zeitaufwand der in die Vorbereitung investiert wurde, die entsprechenden „Abnehmer“ finden.       
 
Spielenachmittag 
Auch junge Familien nahmen das Angebot an um Sonntagnachmittag im Poschinger Pfarrheim gemeinsam zu spielen.




 

05. November 2017
Dankgottesdienst und Empfang für 11 Jubelehepaare in der Pfarrei Mariä Geburt in Mariaposching.

Mariaposching. Die Pfarrei hatte Ehepaare die in diesem Jahr ein  „rundes“ Ehejubiläum begehen können, am Sonntag zu einem Dankgottesdienst und einem anschließenden Empfang ins Pfarrheim geladen. Elf Ehepaare nahmen schließlich am Gottesdienst teil, den der Bogenberger Pater Witold zelebrierte. Bereits bei der Einführung in die hl. Messe griff Pater Witold das Thema Ehe auf und sagte das Ehepaare für gemeinsam erlebtes Glück danken dürfen, aber auch gemeinsam durchlebte schwere Zeiten sind ein Anlass zum Danken, denn sie lassen eine Ehe zusammen wachsen. Im anschließenden Kyrie das Gemeindereferentin Stefanie Trottmann vortrug erbat man Gottes Beistand für die Eheleute, die sich gegenseitig achten und ehren sollen. Als Tageslesung wurde der erste Korintherbrief des Apostels Paulus ausgewählt, der das hohe Lied der Liebe mit der Textstelle „Die Liebe ist langmütig und gütig“ enthält. Der Text des Johannes Evangeliums mit der Hochzeit von Kana bildete im Anschluss die Grundlage für die Predigt von Pater Witold. Er stellte fest, dass die sechs Wasserkrüge in denen Jesus Wasser zu Wein wandelte symbolisch von den Ehegatten mit Tugenden, wie Vertrauen, Toleranz oder Aufmerksamkeit gefüllt werden müssen, denn nur so kann eine Ehe gelingen und über Jahre und Jahrzehnte halten. Besonders Vertrauen und Toleranz bilden neben der Liebe die Grundpfeiler jeder guten Ehe. Das Schaffen von gegenseitigen Freiräumen ist ebenfalls sehr wichtig. Gleichzeitig müssen die Ehegatten ihre Wünsche und Gefühle zum Ausdruck bringen und Aussprechen, denn die Ehepartner können keine Gedanken lesen. Abschließend stellte er fest, dass die Ehe ein Abenteuer darstellt, das jedoch aufgrund der gemeinsamen Liebe und mit Gottes Beistand gemeistert werden kann. In den Fürbitten trug die Lektorin Texte um ein gutes Gelingen der geschlossenen Ehen vor. Am Schluss des  Gottesdienstes pesprengte Pater Witold die Erinnerungskerzen, die den Jubelpaaren von der Pfarrei überreicht wurden mit Weihwasser und erteilte den Eheleuten den Jubiläumssegen in dem er darum betete, dass deren gegenseitige Liebe wachsen soll und dass sie gemeinsam bis ins hohe Alter glücklich und zufrieden Leben können. Mit dem Schlusslied „Herr wir bitten komm und segne uns“ endete der feierliche Gottesdienst, der vom Poschinger Kirchenchor und der Organistin Sandra Pacher musikalisch mit der Haydnmesse umrahmt wurde. Dann gratulierte Pater Witold den Jubelpaaren und überreichte ihnen die Hochzeitskerzen als Erinnerungsgeschenke. Der Sachausschuss Ehe und Familie hatte im Pfarrheim einen Sektempfang vorbereitet, bei dem der Stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl die Teilnehmer, die auf Ehezeiten zwischen 20 und 45 Jahre zurückblicken können begrüßt und ihnen die besten Wünsche für ihre gemeinsame Zukunft aussprach. Abschließend dankte Loibl den Mitgliedern des Sachausschuss Ehe und Familie die, die Organisation der Jubiläumsfeier übernommen haben. Mit einem Gläschen Sekt und bei geselliger Unterhaltung endete der Ehejubiläumstag des Pfarrgemeinderates.
 Ehejubil√§um
Die Jubelpaare mit Pater Witold, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann dem Stellvertretenden Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl und der Sprecherin des Sachausschuss Ehe- und Familie Margarethe Gilch nach dem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche. 




 

29. Oktober 2017
24 Grundschüllerinnen und Schüöer nehmen an der 12. Poschiner Lesenacht teil.

 

Mariaposching. Auch in diesem Jahr hat der Sachausschuss Ehe- und Familie des Pfarrgemeinderates wieder Schülerinnen und Schüler der 3. bis 5. Klassen der Grundschule Mariaposching / Niederwinkling zur Durchführung einer Lesenacht eingeladen. 24 Kits fanden sich schließlich im Poschinger Pfarrheim ein um in der Nacht von Freitag 27. Oktober auf Samstag 28. Oktober mit gemeinsamen Lesen zu verbringen. Nach dem sich die Kinder im Saal des Pfarrheims ihre Lese- und Nachtlager zurecht gelegt und die Luftmatratzen oder andere Schlafunterlagen auf dem Parkettboden ausgebreitet waren, riefen die Betreuerinnen die jungen Leseratten zum Abendessen. Den 19 Mädchen und 5 Jungs wurde Pizza mit verschiedenen Belägen serviert, darüber hinaus hatte das Betreuerteam für den kleinen Hunger zwischendurch Apfelstückchen und Streifen von gelben Rüben vorbereitet. Nachdem der Hunger gestillt war nahmen die Kinder ihre Plätze auf den als Leselager ausgebreiteten Schlafsäcken, Luftmatratzen, Kissen und Decken ein. Als gemeinsamen Lesestoff hatten die Organisatorinnen Karina Knon, Sabine Frankl, Margarethe Gilch und Nina Ramsauer, die auch die Nacht im Pfarrheim verbrachten, sowie Christine Schröder, Tina Haas, Christa Kärtner, Alexandra Schreiber und Gemeindereferentin Stefanie Trottmann, die sich ebenfalls in die Umsetzung des Abends einbrachten, wie bereits im Vorjahr ein Buch mit regionalem Bezug ausgewählt. Vorgelesen wurde der zweite Band der Bogener Autorin Margot Sartorius-Obermeier, der den Titel „Fridolin besucht seine Mama“ trägt. Circa 70 Minuten zogen die Abenteuer der Maus Fridolin die jungen Leserinnen und Leser in ihren Bann. Nach einer kurzen Pause holten die Kinder ihre eigenen Bücher hervor. Dabei zählten Sachbücher wie Angeln für Kinder „Wie fängt man einen Fisch“ oder aus der Serie „Was ist Was“ mit dem Titel „Katzen, flinke Jäger auf Samtpfoten“ zu den gern gelesenen Schmökern. Aber auch Bücher aus der Reihe „Die Kane – Chroniken“ hier der Band „Feuerthron“ oder lustige Geschichten wie  „Blöde Ziege, Dumme Gans“ von Isabel Abedi gehörten zu den Rennern. Bücher über Tiere, wie „Alles voller Kaninchen“ von Alice Pantermüller und Daniela Kohl oder „Charlottes Traumpferd“ von Nele Neuhaus waren ebenfalls unter der Lieblingslektüre der Kits zu finden. Als nach Mitternacht das Licht im Saal gelöscht und damit die zwölfte Mariaposchinger Lesenacht „offiziell“ beendet wurde, schalteten besonders eifrige Leserinnen und Leser ihre Taschenlampen ein, um sich so ihre persönliche Lesezeit verborgen unter ihren Decken zu verlängern. Den traditionellen Abschluss der Lesenacht bildete am Samstagmorgen ein gemeinsames Frühstück mit belegten Semmeln, Marmeladebroten, oder Brezen. Abschließend kann festgestellt werden, dass auch in der heutigen Zeit eine gemeinsam verbrachte Lesenacht spannend sein kann, das Lesen nach wie vor „in“ ist und Spaß macht.
Lesenacht 
Die jungen Leseratten mit ihren Betreuerinnen auf dem zum Leselager umgestalteten Fußboden des Pfarrsaals.



08. Oktober 2017Mariaposchinger feiern Rosenkranzfest

 

 Seit dem Jahr 1873 gibt es in der Pfarrei Mariaposching die Gebetsvereinigung des lebendigen Rosenkranzes. Karl Bauer schreibt dazu in seinem Buch „1275 Jahre Mariaposching“, dass Poschings damaliger Pfarrer Johann Baptist Ott am 31. Oktober 1873 beim bischöflichen Ordinariat um die Vollmacht zur Weihe der Rosenkränze für die Vereinsmitglieder bat, „nachdem sich fürhin in der Pfarrei Mariaposching ein Verein des lebendigen Rosenkranzes gebildet hat“. Diese Gebetsverbrüderung besteht bis heute und feiert alljährlich am Rosenkranzfest, dem ersten Sonntag im Oktober ihr Hauptfest. Derzeit beten circa 50 Mitglieder, eingeteilt in drei Gruppen täglich das Rosenkranzgebet.In diesem Jahr wurde das Hauptfest am Sonntag 08. Oktober gefeiert, um 08:30 Uhr versammelten sich die Mitglieder zur Feier der Hl. Messe in der Poschinger Pfarrkirche Mariä Geburt. Pfarrer Franz Wiesner zelebrierte den Gottesdienst, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Christoph Liebl mit der Messe zur Ehre der heiligen Walburga von Wolfgang Menschik musikalisch umrahmt wurde. In seiner Predigt ging Pfarrer Wiesner auf das Tagesevangelium ein und verband das Gleichnis von den undankbaren Winzern mit dem Rosenkranz. Dieses Gebet, so Wiesner ist auf Jesus Christus unseren Heiland und Erlöser ausgerichtet, es gibt Kraft wenn man sich darauf einlässt und kann zum Eckstein für die Gläubigen werden. Nach dem Schlusssegen und dem Lied „Rosenkranzkönigin“ lud Pfarrer Wiesner neben den Mitgliedern des lebendigen Rosenkranzes auch alle anderen Kirchenbesucher zum Rosenkranzgebet am Nachmittag in die Pfarrkirche ein. Um 14:00 Uhr beteten die Mitglieder des lebendigen Rosenkranzes in der Pfarrkirche gemeinsam das Rosenkranzgebet. Anschließend traf man sich im Poschinger Pfarrheim zum Kaffeeplausch. Bei guter Unterhaltung und mit selbstgebackenen Kuchen wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder des lebendigen Rosenkranzes gestärkt, gleichzeitig wurde die neue Einteilung der Gesetze des freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzgebets vorgenommen. Jedes Mitglied betet nun ein Jahr lang täglich den ihm zugeteilten Abschnitt des Gebets. Das Fortbestehen des Vereins scheint gesichert und man kann im kommenden Jahr das 145-jährige Bestehendes der Gebetsvereinigung feiern.


 

18. Juni 2017
Poschinger Pfarrfest war bei gutem Wetter gut besucht gut besucht.

Mariaposching. Am Sonntag fand wie jedes Jahr nach der Fronleichnamsprozession das Poschinger Pfarrfest statt. Um 09:15 Uhr versammelten sich die örtlichen Vereine beim Gasthof Kirchenwirt, anschließend zog man in die Pfarrkirche Mariä Geburt und feierte gemeinsam das festliche Hochamt zum Fronleichnamsfest. Pfarrer Franz Wiesner zelebrierte die hl. Messe die vom Poschinger Kirchenchor unter der Leitung von Chorreget Christoph Liebl musikalisch umrahmt wurde. Nach dem Gottesdienst formierte sich die Vereine, die Träger der Fahnen, des „Himmels“ und der Laternen, sowie Pfarrer Franz Wiesner mit den Ministranten am Kirchenvorplatz und zogen in der Ortschaft Mariaposching zu den vier, mit schönen Blumenteppichen geschmückten Altären. Mit Gebeten für die Pfarrei, dass Land und die Menschen zog man durch die Ortschaft. Nach dem feierlichen Schlusssegen trafen sich die Teilnehmer der Prozession am Vorplatz des Pfarrheims zum traditionellen Pfarrfest. Unter den Klängen der Blasmusik Liebl ließen sich die Besucher Grillfleisch, Würstchen, Schnitzel und Schweinebraten munden. Am Nachmittag verführten zahlreiche selbstgebackenen Kuchen und Krapfen zu einem gemütlichen Kaffeeschmaus. Der stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl dankte allen Helferinnen und Helfern, den Spenderinnen und Spendern der Kuchen und den Musikern die zum Gelingen des Pfarrfestes beigetragen haben und wünschte allen vergnüglichen Stunden beim Poschinger Pfarrfest. Wie jedes Jahr fanden sich auch heuer wieder zahlreiche Radfahrer ein, die sich am umfangreichen Küchenbuffet für die Weiterreise stärkten. Unter den Klängen der Blasmusik und bei guter Unterhaltung endete das Poschinger Pfarrfest gegen 17:00 Uhr aus.   
 

 

 


22. Mai 2017
Bittgänge, Prozessionen und Wallfahrten in der Pfarrei Mariä Geburt in Mariaposching

 
Mariaposching. Gemäß altem Herkommen wallfahrtete man in der Pfarrei Mariä Geburt  am Montag in der Bittwoche zur Kapelle des Lohamer Schlosses und bittet um Gottes Segen für die Gemeinde und die Früchte der Erde. Um 18:30 Uhr startete der Bittgang  bei der Poschinger Pfarrkirche, anschließend führt der Bittgang über den Kirchenweg und am Leonhardi, einem Wegkreuz, vorbei zum Lohamer Schloss, dort hieß der Besitzer Dr. Rudolf Erl die Wallfahrer willkommen. In der Kapelle die dem hl. Valentin geweiht ist, zelebrierte  Pfarrer Franz Wiesner die hl. Messe. Die Gottesdienste in der Kapelle gehen auf eine Stiftung des Ritters Peter des Lohaimer aus dem Jahr 1367 zurück. Im Laufe der Zeit hat sich die Zahl der Messen zwar verringert, Lohamer Stiftsmessen werden jedoch in der Pfarrei Mariaposching bis in unsere Tage zelebriert. Eine davon findet am Patroziniumstag also 7. Januar, eine weitere davon am Montag in der Bittwoche statt. Nach dem Schlusssegen machte sich der Wallfahrtszug wieder auf den Weg zurück zur Pfarrkirche, dort endete der erste Bittgang des Jahres 2017. Am Samstag 27.05. findet nach dem Schaueramt um 17:30 Uhr die Flurprozession statt, bei der man an vier Altären um Frieden, Arbeit und Gottes Segen für die Fluren bittet. Eine weitere große Prozession bei der die Vereine und Verbände der Gemeinde teilnehmen und die Altäre mit Blumenteppichen geschmückt werden findet am Prang Sonntag dem Sonntag nach Fronleichnam statt. Im Anschluss daran versammeln sich die Teilnehmer beim Pfarrheim zum Pfarrfest. Die letzte Wallfahrt des Jahres führt die Mariaposchinger schließlich am ersten Samstag im Juli, heuer am 01.07. auf den Bogenberg. Bereits um 04:00 Uhr morgens starten die Wallfahrer an er Pfarrkirche und ziehen betend zur Gottesmutter, wo um 07:15 Uhr ein Pilgergottesdienst gefeiert wird. Pfarrer Wiesner und die Verantwortlichen der Pfarrei laden alle Gläubigen ein sich an den Prozessionen und der Wallfahrt zur Ehre Gottes und zum Segen für die Menschheit zu beteiligen.

 


23. April 2017
Mit Christus in einem Boot, 11 junge Christen feierten ihre erste heilige Kommunion in der Pfarrkirche Mariä Geburt! 

 
Mariaposching. Am Weißen Sonntag durften 11 junge Christen aus den Pfarreien Waltendorf und Mariaposching in der Pfarrkirche Mariä Geburt zum ersten Mal das Sakrament der heiligen Kommunion empfangen. Der feierliche Gottesdienst der unter dem Motto „Mit Christus in einem Boot“ stand wurde von Pfarrer Franz Wiesner zelebrierte. Bereits seit mehreren Wochen ist in der Pfarrkirche ein Modell eines Segelbootes unter dem Predigtstuhl aufgestellt, auf dessen Segel die Bilder der 11 Erstkommunikanten angebracht sind. Die Kinder hatten dieses Boot unter Mithilfe ihrer Eltern und der Gemeindereferentin Stefanie Trottmann gestaltet. Schon in der Einleitung griff Pfarrer Wiesner das Motto auf, in dem er auf die Apostel Petrus und Andreas hinwies die als Fischer gut mit Booten umgehen konnten. Als Evangelium hatte Wiesner eine Episode aus der Heilsgeschichte nach Markus gewählt, in dem Jesus mit seinen Jüngern über den See Genezareth fuhr und dabei einem schrecklich wütendem Sturm Einhalt gebot. Auf dieses Evangelium, das gut zum Motto des Gottesdienstes passte ging Pfarrer Wiesner auch in der Predigt ein. Jesus ist, so Wiesner immer in unserer Nähe wenn wir im Boot unseres Lebens durch die Welt fahren. Wenn wir regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehmen und das Abendmahl empfangen zeigen auch wir, dass wir Gotts Nähe suchen. Nach der Predigt erneuerten die Erstkommunikanten ihr Taufversprechen, anschließend wurden ihre Kommunionkerzen mit dem Feuer der Osterkerze entzündet. Nach dem Empfang der ersten hl. Kommunion beteten die Erstkommunikanten das Gebet „Oh mein Heiland großer König, Du bist bei mir eingekehrt“ um ihre Verbundenheit mit Christus zu demonstrieren. Mit dem Schlusssegen endete der Gottesdienst, der musikalisch vom Mariaposchinger Kirchenchor unter der Leitung von Annalena Kistler mit rhythmischen Liedern aus dem Gotteslob umrahmt wurde. Am Ende der hl. Messe dankte Pfarrer Wiesner allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion mitgewirkt haben und lud zur Teilnahme an der nachmittäglichen Dankandacht ein.  
 
Kommunion 2017 
Die Kommunionkinder, Pfarrer Franz Wiesner, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann, Rektor Dietmar Grüll und weiteren Pädagogen der Grundschule Mariaposching / Niederwinkling

 
06. April 2017
Christoph Liebl leitet seit zwanzig Jahren den Mariaposchinger Kirchenchor. Pfarrer Franz Wiesner dankt dem Chorleiter für dessen langjähriges Engagement.

 
Mariaposching. Am Mittwoch konnte der Poschinger Kirchenchor das zwanzigjährige Amtsjubiläum seines Chorleiters Christoph Liebl begehen. Auch Pfarrer Franz Wiesner fand sich zu der Feierstunde ein, er dankte dem Chorregenten für dessen langjährige Treu und das große Engagement das dieser bei der Ausübung seines Amtes an den Tag legt. Gleichzeitig brachte der Pfarrer seine Wertschätzung gegenüber dem Kirchenchor und dessen Leiter zum Ausdruck, weil sie mit ihrer Musik den Gottesdiensten in der Poschinger Pfarrkirche einen würdigen Rahmen verleihen. Mit einem herzlichen Vergelt`s Gott und dem Wunsch dass der Chor noch lange bei den Gottesdiensten tätig sein wird endete Pfarrer Wiesner. Anschließend überreichte Kirchenpfleger Karl Bauer als kleines Dankeschön ein Präsent an den Chorleiter, dann blickte Bauer auf die Zeit die der Kirchenchor  unter der Leitung von Christoph Liebl erlebt hat. Neben einem umfangreichen Repertoire dass sich der Chor unter der Führung von Christoph Liebl angeeignet hat, dazu zählen mehrere vierstimmige Messen in lateinischer oder deutscher Sprache und zahlreiche mehrstimmige Kirchenlieder hat man auch gemeinsame Ausflüge oder Reisen unternommen. Fahrten nach Frankreich zu den großen gotischen Kathedralen wie Notre Dame, oder nach Italien wo man die Gegend um Ravenna und Bologna erkundete. Aber auch Tagesausflüge zu den Klöstern in Bayern standen auf dem Programm. Neben den Gottesdiensten, hier sind besonders Festtage wie Ostern oder Weihnachten zu nennen, die der Chor musikalisch gestaltete veranstaltete man auch jährlich ein Weihnachtskonzert oder trug bei den Neujahrsempfängen der Pfarrei Lieder wie „Mariaposching“ vor. Am Schluss seiner Ausführungen sprach auch der Kirchenpfleger dem Chorregenten seinen Dank für dessen Einsatz beim Poschinger Chor aus. Christoph Liebl zeigt sich erfreut über die Anerkennung die ihm zuteil wurde, er wies aber auch daraufhin, dass ein Chorregent auf das Engagement seiner Sängerinnen und Sänger angewiesen ist. In Mariaposching so Liebl kann man auf die Zuverlässigkeit der Chormitglieder vertrauen, dafür bedankte er sich recht herzlich. Ein weiteres Dankeschön sprach er den Pfarrern Johann Brucker und Franz Wiesner aus, die ihm bei der Zusammenstellung der Gottesdienstlieder freie Hand ließen. Abschließend stellte er fest, dass er sich „nur“ auf die musikalische Leitung des Chores konzentrieren muss, da die organisatorischen Dinge weitestgehend von Karl Bauer übernommen werden. Diese guten Rahmenbedingungen so Liebl haben dazu beigetragen, dass er seit nunmehr zwanzig Jahren in Posching als Chorleiter tätig ist. Mit einem gemeinsamen Abendessen endete die Feier zum 20 – jährigen Amtsjubiläum des Poschinger Kirchenchorleiters.     
 20 Jahre Chorleiter
 Pfarrer Franz Wiesner, Chorleiter Christoph Liebl und Kirchenpfleger Karl Bauer.  

 

 


08. Januar 2017
Kirchenpatrozinium in der Lohamer Schlosskapelle gefeiert 

  

Loham. Die Pfarrei Mariä Geburt begann am 7. Januar in der Kapelle des Lohamer Schlosses den Gedenktag des hl. Valentin mit einem feierlichen Gottesdienst. Der hl. Valentin der als Patron der Diözese Passau verehrt wird und der nicht mit dem hl. Valentin von Terni (14. Februar)  verwechselt werden sollte, wirkte als Bischof in der römischen Provinz Rätien um Passau und später als Wandermissionar in Südtirol bei Meran. In der Zeitspanne zwischen 1367 und 1590 wurde, nach Poschings Heimatforscher Karl Bauer die Lohamer Schlosskapelle dem hl. Valentin geweiht. Die Gottesdienste in der Kapelle gehen auf eine Stiftung aus dem Jahr 1367 zurück. Am 31. August diesen Jahres hat Ritter Hans der Lohaimer, aus dem Erbe seines Bruders Peter und mit der Zustimmung von dessen Ehefrau Kunigunde, „seinen Hoff zue Hundldorf zu Veld und zue dorff, mit Wismadt, mit Äckhern und mit allen Rechten und Nutzen die dazue gehörent“ sowie weiterer Wiesen und Felder und „dem Holtz“ - heutiger Pfarrwald - an die Pfarrpfründe in Mariaposching übergeben (aus „1275 Jahre Mariaposching“ v. Karl Bauer). Der Poschinger Pfarrherr musste dafür einen Kaplan anstellen, der wöchentlich drei Messen zum Seelenheil der Stifter in Loham lesen sollte. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Zahl der Messen zwar verringert, Lohamer Stiftsmessen werden jedoch in der Pfarrei Mariaposching bis in unsere Tage zelebriert. Eine davon findet am 7. Januar, also am Patroziniumstag, eine weitere am Montag in der Bittwoche statt. In diesem Jahr wurde den Teilnehmern der Hl. Messe ein kleiner Eindruck davon vermittelt unter welch widrigen Bedingungen die Gläubigen in früheren Jahrhunderten manchmal Gottesdienste feierten, da die hl. Messe bei eisigen Temperaturen von minus 14 Grad in der unbeheizten Kapelle zelebriert wurde. Dennoch war die Stimmung im Licht der Altarkerzen dass sich in den von Reifkristallen überzogenen Fenstern spiegelte feierlich. Der Kirchenchor unter der Leitung von Christoph Liebl umrahmte den Gottesdienst mit der lateinischen Choralmesse Missa Mundi und dem 2001 von Christoph Liebl komponierten Valentinslied das mit den Worten „Im Schloss zu Loham loben wir und preisen deinen Namen hier, Heiliger Valentin“ endet. So wird dem Schutzheiligen der Lohamer Schlosskapelle, auch dank der Zustimmung des Besitzerehepaares Susanne und Dr. Rudolf Erl, bis heute und hoffentlich auch in den kommenden Zeiten Ehre erwiesen.  

  

 


07. Januar 2017
Rückblick auf das Jahr der 1275 jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Mariaposching und Vorschau auf 2017 beim Neujahrsempfang der Pfarrei Mariä Geburt.

Mariaposching. Traditionsgemäß lud die Pfarrei Mariae Geburt am 6. Januar zum Neujahrs-empfang ein, davor feierte man in der Pfarrkirche eine Drei-Königs-Vesper. Im Anschluss daran begaben sich die Gottesdienstteilnehmer, darunter auch einige Vertreter aus den Nachbarpfarreien Niederwinkling und Waltendorf ins Pfarrheim, wo sie der Kirchenchor unter Leitung von Christoph Liebl mit dem Neujahrslied willkommen hieß. Anschließend begrüßte der stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl die Gäste. In seiner Rede blickte er auf das zurückliegende Jahr, das von den Festivitäten zur 1275-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Pasuhhinga geprägt war. Besonders der feierliche Gottesdienst mit Diözesan Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am 12. Juni zählt zu den Höhepunkten der Geschichte von Posching. Daneben fanden weitere Veranstaltungen, wie zum Beispiel ein gemeinsames Fischessen am Aschermittwoch, ein Vortrag über die Geschichte von Mariaposching von Karl Bauer, ein Rückblick auf die 25 Jahre seit der 1250 Jahrfeier von Josef Bauer oder ein Erntedanktanz, der vom Sachausschuss Ehe und Familie organisiert wurde statt. Auch auf das im Jahr 2016 erschienen neue Gemeindebuch „Mariaposching“ das von Ehrenbürger und Historiker Karl Bauer geschrieben wurde ging Loibl ein, dass Buch stellt, so Loibl ein umfassendes Werk zur Geschichte der Pfarrei und der Gemeinde dar. Auch auf das Fährunglück wies Loibl, hin dass zwar den Verlust der historischen Fähre nach sich zog, aber Dank Gottes Beistand für die betroffenen Personen glimpflich ausging. Abschließend dankte der stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates allen die im vergangenen Jahr einen Beitrag zum Gelingen des öffentlichen Lebens geleistet haben. Mit dem Wunsch für ein glückliches neues Jahr 2017 beendete er seine Ausführungen. Pfarrer Franz Wiesner stellte anschließend fest, dass neben den Feierlichkeiten die Erkrankung des langjährigen Pfarrseelsorgers Johann Brucker ein Thema in der Pfarrei war. Leider so Wiesner ist derzeit eine Rückkehr des Ruhestandsgeistlichen nicht absehbar. Die bereits im Vorfeld geänderten Gottesdienstzeiten in Mariaposching ermöglichen aber auch in Zukunft die Durchführung von regelmäßigen Sonntags- und Werktags Gottesdiensten in der Pfarrei. Abschließend dankte er den vielen ehrenamtlichen Helfern die das Leben in der Pfarrei unterstützen und wünschte den Teilnehmern des Neujahrsempfangs Gottes Segen für das neue Jahr. Bürgermeister Johann Tremmel ging in seinem Grußwort auf die Herausforderungen ein, die auf die Gemeinde 2017  zukommen. Neben der Ausweisung des Baugebietes in Breitenhausen, das sich in diesem Jahr nach langem Ringen umsetzen lässt, wird dies die Verhandlungen über den Beitrag den die Gemeinde für die Errichtung der Hochwasserschutzanlagen bezahlen soll sein. Hier muss darauf geachtet werden so Tremmel dass der Gemeinde auch in Zukunft finanzielle Spielräume für Gestaltungsmöglichkeiten bleiben. Abschließend wünschte der Bürgermeister allen ein gesundes und zufriedenstellendes neues Jahr. Nach dem Lied „Ein Bild zeigt sich am Donaustrand, Mariaposching ist`s genannt“, lud Josef Loibl die Gäste zu einem Gläschen Sekt und einem Imbiss ein. Mit dem Austausch von Erinnerungen und Eindrücken über das zurückliegende Jahr endete der Neujahrsempfang in Mariaposching.
 
Neujahrsempfang 2017
Der Sprecher des Pfarrgemeinderates Walter Hofmann, zweiter Bürgermeister Josef Loibl, dritter Bürgermeister Josef Bauer, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann, Pfarrer Franz Wiesner, Bürgermeister Johann Tremmel, der Rektor der Grundschule Dietmar Grüll und Kirchenpfleger Karl Bauer während des Neujahrsempfangs.
 
 

 


11. Dezember 2016
Stimmungsvolle Adventfeier mit Liedern und Sketchen zur Weihnachtszeit in der Gemeinde Mariaposching.

Auch Heuer hatten Bürgermeister Johann Tremmel undder Gemeinderat die Senioren der Gemeinde am 3. Adventssonntag wieder ins Poschinger Pfarrheim zur Adventfeier geladen. Johann Tremmel begrüßte die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wünschte ihnen einen fröhlichen Nachmittag im Kreis von Freunden und Bekannten. Ein herzliches Vergelt`s Gott sprach der Bürgermeister der BRK Bereitschaft Mariaposching unter der Führung von Hilde Aumann aus, die in bewährter Weise die Bewirtung der Senioren und die Organisation der Feier übernommen hatten. Die Bereitschaftsleiterin Hilde Aumann begrüßte anschließend die Senioren und gab einen Überblick über das Programm des Nachmittags. Dann verteilten die Mitglieder des BRK Kaffee, Plätzchen und Stollen an die Gäste. Margarethe Gilch, sowie Christa und Jakob Kärtner sorgten dabei mit Liedern wie „O Wunder was will dies bedeuten“ oder „Advent is a Leucht`n“ für stimmungsvolle Begleitmusik. Lena Erl trug dann ein Nikolausgedicht vor das, dass Handyzeitalter in Verbindung mi dem heiligen Mann brachte. Der anschließend vorgetragene Sketch „Christkindlmarkt“ der sich um den Besuch eines Vaters und seiner Tochter auf dem Weihnachtsmarkt drehte und der von Franziska und Gerhard Helmbrecht vorgetragen wurde unterhielt die Besucher ebenfalls sehr gut. Den Höhepunkt des Unterhaltungsteils der Seniorenfeier bildete der Auftritt des Christkindes, das von Franziska Helmbrecht dargestellt wurde. In Begleitung von zwei Engeln (Verena Männl und Pauline Helmbrecht) trug es den Vers „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ vor, der in der Weihnachtszeit spielt. Nach ihrem Prolog verteilte das Christkind Lebkuchenherzen an die Gäste. Nach weiteren Weihnachtsliedern und dem Gedicht „Der Christbaumspitz“ servierten die Rotkreuzler den Teilnehmern warmen Leberkäse und Semmeln. Den Abschluss der Feier bildeten gemeinsam gesungene Lieder wie „Alle Jahre wieder“ und „Oh Tannenbaum“, die Vortragenden und die Musiker erhielten jeweils kräftigen Applaus. Bei gemütlicher Unterhaltung über aktuelle Themen und vergangene Zeiten klang die Seniorenfeier in Mariaposching aus. Zum Schluss verteilte Bürgermeister Tremmel an die Senioren rote Weihnachtssterne als kleines Präsent der Gemeinde und wünschte den Gästen eine besinnliche Adventszeit und friedfertige Weihnachten.


21. November 2016
Spielenachmittag im Mariaposchinger Pfarrheim

Mariaposching. Am Sonntag fand im Pfarrheim der siebte Spieletag statt, der wieder vom Sachausschuss Ehe- und Familie des Poschinger Pfarrgemeinderates organisiert wurde. Trotz des sonnigen Novemberwetters fanden sich einige Gemeindebürger im Pfarrheim ein um einen gemeinsamen  Nachmittag mit Spielen zu verbringen. Die Mitglieder des Sachausschusses Christa Kärtner, Sabine Frankl, Margarete Gilch und Karina Knon hatten wieder ein umfangreiches Angebot an Brett- und Kartenspielen vorbereitet. Neben „Tabu“ und dem allseits bekannten und beliebten „Mensch ärgere Dich nicht“ waren auch Schach oder Dame und Mühle unter dem Spieleangebot. Auch Kartenspiele standen auf der Agenda und wurden von den Spielern gerne angenommen. Zur Beruhigung der Nerven wurden Gemüsestreifen, aber auch Kuchen- bzw. Tortenstücke gereicht, dazu gab es Kaffee oder alkoholfreie Getränke. Dank der guten Vorbereitung konnten die Spielratten vergnügliche  Stunden mit wechselten Spielen verbringen. Egal ob Siege oder „zweite Plätze“ die Teilnehmer stellten unisono fest, dass ein gemeinsamer Nachmittag mit Brett- oder Kartenspielen einen vergnüglichen Zeitvertreib darstellt. Es muss nicht immer die Mattscheibe oder der Computer sein, auch Würfel oder Karten sind nach wie vor „in“, bringen Spannung und machen Spaß.  

 


 

06. November 2016
Ehejubilare feiern Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Geburt.

Mariaposching. Am Sonntag fand in der Pfarrkirche Mariä Geburt ein Dankgottesdienst für die Ehepaare, die 2016 ein „rundes“ Ehejubiläum begehen können statt, acht Paare konnte Pfarrer Franz Wiesner zu diesem Anlass beim Gottesdienst begrüßen. Im Kyrie das Gemeindereferentin Stefanie Trottmann vortrug erbat man Gottes Beistand für die Eheleute, die sich gegenseitig achten und ehren sollen. Auch die Lesung befasste sich mit der Liebe, ausgewählt wurde hier der erste Korintherbrief des Apostels Paulus mit dem sogenannten hohen Lied der Liebe in der die Textstelle „Die Liebe ist langmütig und gütig“ enthalten ist. In seiner Predigt griff Pfarrer Wiesner zuerst das Thema des Evangeliums auf das, dass Weiterleben im Jenseits zum Inhalt hatte. Er bestärkte in diesem Zusammenhang die Eheleute im Diesseits fest zu einander zu stehen und wünschte ihnen, dass Glaube, Hoffnung und Liebe den gemeinsamen Weg der Ehepaare begleiten sollen, um im Jenseits die Erfüllung der göttlichen Gnade erfahren zu können. Anschließend spendete Wiesner den Ehepaaren den Jubiläumssegen und betete darum, dass die gegenseitige Liebe wachsen und zunehmen soll, um gemeinsam bis ins hohe Alter glücklich und zufrieden Leben zu können. In den Fürbitten erbat der Stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl den Beistand Gottes für die langjährigen Ehepaare. Mit dem Schluss Lied „Wer glaubt ist nie allein“ endete der feierliche Gottesdienst, der musikalisch vom Poschinger Kirchenchor und Sandra Pacher an der Orgel mit der Haydnmesse umrahmt wurde. Dann gratulierte Pfarrer Wiesner den Jubelpaaren und überreichte ihnen eine Hochzeitskerze als Erinnerungsgeschenk. Anschließend lud der Sachausschuss Ehe und Familie die Jubiläumspaare zum Sektempfang ins Pfarrheim. Josef Loibl begrüßte die Teilnehmer, die auf Ehezeiten zwischen 20 und 65 Jahre zurückblicken können. Er zog Parallelen zur 1275 Jahrfeier des Ortes Mariaposching sowohl in der Geschichte des Ortes als auch im Leben der Ehejubilare gab es Tage mit Sonnenschein und Glück aber auch Tages des Regens und der Trauer. Mit dem Zitat des deutschen Theologen Rainer Haak „Die Lieb zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen“, endete Loibl und wünschte den Ehepaaren alles erdenklich Gute für ihre gemeinsame Zukunft. Abschließend dankte Loibl den Mitgliedern des Sachausschuss Ehe und Familie die, die Organisation der Jubiläumsfeier übernommen haben. Mit einem Gläschen Sekt und bei geselliger Unterhaltung endete der Ehejubiläumstag des Pfarrgemeinderates.
 
Ehejubilare 
Die Jubelpaare mit Pfarrer Franz Wiesner, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann dem Stellvertretenden Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl und der Sprecherin des Sachausschuss Ehe- und Familie Margarethe Gilch nach dem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche.  

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30. Oktober 2016
Drei neue Ministrantinnen für die Pfarrei Mariä Geburt!

Mariaposching. Am Samstag, 29. Oktober konnte Pfarrer Franz Wiesner drei neue Messdiener in den Kreis der Poschinger Ministranten Schar aufnehmen. Während des feierlichen Gottesdienstes, den der Kirchenchor unter der Leitung von Christoph Liebl musikalisch umrahmte, zeigten die neuen Ministranten was sie von Gemeindereferentin Stefanie Trottmann in der Zeit ihrer Ausbildung gelernt haben. Sie trugen vor, dass sie während der Gottesdienste Brot und Wein zum Altar tragen müssen, auch der Umgang mit dem Weihrauch und dem Rauchfass, das darreichen des Weihwassers oder das Läuten der Altarglocken bei der Wandlung wurden als Ministranten Tätigkeiten vorgestellt. Selbstverständlich sollen die Ministranten auch füreinander da sein und Gemeinschaft im Glauben miteinander erleben. Anschließend segnete Pfarrer Wiesner die Medaillen für die neuen Minis und brachte die Bitte zum Ausdruck, das sie ihren Dienst mit Freude und Eifer, sowie gewissenhaft ausüben werden. Dann wies er daraufhin, dass die Schar der Ministranten in Mariaposching bereits groß ist und das es des ihn freue, dass sich auch in diesem Jahr wieder drei jungen Christen für den Dienst am Altar zur Verfügung stellen. Nach der Übergabe der Medaillen und der Ministranten Ausweise an die „Neuen“ wurde die Aufnahmefeierlichkeit abgeschlossen. Mit dem Lied „Rosenkranzkönigin“ und dem feierlichen Schlusssegen endete der Gottesdienst in der Poschinger Pfarrkirche Mariä Geburt.
neue Ministranten 
Die neuen Ministranten Paula Weiterer, Christine Bayerl und Anna – Lena Englmeier, sowie Pfarrer Franz Wiesner, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann, der Oberministrantin und den Ministranten die Altardienst beim Aufnahmegottesdienst leisteten.  


29. Oktober 2016
Lesen ist nach wie vor in, 23 Kinder nehmen an der 11. Poschinger  Lesenacht teil!

Mariaposching. Am 28. Oktober hatte der Sachausschuss Ehe- und Familie des Pfarrgemeinderates die Kinder der 3. und 4. Klasse der Grundschule Mariaposching / Niederwinkling zur 11. Lesenacht eingeladen. 23 Kinder nahmen die Gelegenheit wahr um die Nacht von Freitag auf Samstag im Pfarrheim mit Lesen zu verbringen. Nach dem Aufbau des jeweiligen Lese- und Nachtlagers baten die Betreuerinnen und Betreuer die Kits zum Abendessen. Hier konnten die jungen Leseratten zwischen Griesnockerl- Nudel- oder Pfannenkuchensuppe wählen, zusätzlich hatte das Betreuerteam  als Zwischenmahlzeit Obststücke vorbereitet. Anschließend nahmen die Kinder ihre Plätze auf den als Leselager ausgebreiteten Schlafsäcken, Luftmatratzen, Kissen und Decken ein. Der Fußboden des Pfarrheims war bis auf einige Quadratzentimeter belegt. Als gemeinsamen Lesestoff hatten die Betreuerinnen Karina Knon, Sabine Frankl, Christa Kärtner, Margarethe und Franziska Gilch, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann sowie Johannes Frankl die Geschichte von Fridolin der Maus ausgewählt. Das Buch das von der Bogener Autorin  Margot Sartorius-Obermeier geschrieben wurde hat nicht nur seine Wurzeln in der Region sondern handelt auch in ihr. Eine gute Stunde lang begeisterte die Reise der Maus Fridolin die diese vom Bogener Stadtplatz in Richtung Bogenberg unternimmt die jungen Leserinnen und Leser. Anschließend holten die Kinder  ihre mitgebrachten Bücher aus den Taschen. Dabei zählten die Abenteuer der kleinen Hexe Bibi Blocksberg von Elfie Donnely oder „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler bzw. die Buchserie „Der Ponny-Fanclub“ von Dagmar Hoßfeld zu den gern gelesenen Schmökern. Aber auch Bücher aus der Reihe Gregs Tagebuch wie „Ich war`s nicht“ oder „jetzt reicht`s“ zählten zu den Rennern. Als zu später Stunde die Lichter im Pfarrsaal erloschen und damit das „offizielle“ Ende der elften Mariaposchinger Lesenacht bevor stand, nahmen viele besonders eifrige Leser ihre Taschenlampen in Betrieb, um sich damit ihre  persönliche Lesezeit um eine Stunde zu verlängern. Den traditionellen Abschluss der Lesenacht bildete am Samstagmorgen ein gemeinsames Frühstück mit Nussnugatcrem, Cornflakes oder Marmeladebrote. Als Resümee kann auch im Jahr 2016 festgestellt werden, dass eine gemeinsam verbrachte Lesenacht mindestens so spannend sein kann wie das Spielen mit Handys oder PCs und das Lesen nach wie vor „in“ ist und Spaß macht.

 

 
24. Oktober 2016
Weihbischof Reinhard Pappenberger besucht die Pfarrei Mariaposching

Mariaposching. Am Montag, 24. Oktober besuchte der Regensburger Weihbischof Reinhard Pappenberger im Rahmen einer Visitation der Pfarreiengemeinschaft Mariaposching – Oberwinkling – Waltendorf auch die Pfarrei Mariaposching. Gegen 13:30 Uhr traf der Hochwürdigste Herr Weihbischof in der Kindertagesstätte St. Valentin in Loham ein, dort begrüßten ihn neben den Kinder und dem Team der Kindertagesstätte auch Bürgermeister Johann Tremmel und 3. Bürgermeister Josef Bauer. Bei der Besichtigung der Kindertagesstätte sprach der Weihbischof den Verantwortlichen der Gemeinde und dem KiTa-Team unter der Leitung von Eva Maria Sers seine Anerkennung aus und zeigte sich erfreut darüber das die 57 Kinder die, die Betreuungsstätte derzeit besuchen in freundlichen und kindgerechten Räumlichkeiten untergebracht sind. Besonders beeindruckte ihn die Kletterwand in der Turnhalle an der die Kits Kletterübungen durchführen können. Das nächste Ziel des Besuches war die Pfarrkirche Mariä – Geburt, sowie der Pfarrhof und das Pfarrheim. Kirchenpfleger Karl Bauer erwartet hier die Besucher und führte sie durch die Räumlichkeiten. Im Pfarrhof gefielen Weihbischof Pappenberger die geschnitzten Türblätter und die kunstvoll gestalteten Holzdecken in den Repräsentationsräumen im Obergeschoss sehr gut. Auch das Pfarrheim sei gut in Schuss, erfreulich ist so Pfarrer Wiesner das der Pfarrsaal gut genutzt wird, neben dem Kirchen- und Kinderchor und dem Frauenbund, hält der Sachausschuss Ehe und Familie regelmäßig Veranstaltungen im Pfarrheim ab. Sehr harmonisch wirkte die rein neugotische Ausstattung der Pfarrkirche auf den Visitator, auch der äußerst gepflegte Gesamteindruck des Gotteshauses spreche für eine rührige Kirchenverwaltung und eine aktive Pfarrei so der Weihbischof. Nach einem Abstecher zur Anlegestellt der Donaufähre, an dem sich der Gast über den Stand der Fährbeschaffung informierte trug sich Weihbischof Pappenberger in das goldene Buch der Gemeinde Mariaposching ein. Dabei stellte er fest, dass in Mariaposching die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde sehr gut funktioniert, er wünschte der Pfarrei und der Gemeinde auch in Zukunft eine gedeihliches Neben- und miteinander. Zum Schluss seines Besuches dankte Bürgermeister Tremmel dem hohen kirchlichen Würdenträger für seinen Besuch und überreichte ihm zur Erinnerung an die Visitation eine Poschinger Gedenkmünze.
 
 Besuch Weihbischof
Weihbischof Reinhard Pappenberger, Pfarrer Wiesner, Gemeindereferentin Stefanie Trottmann, Bürgermeister Johann Tremmel, die Leiterin der KiTa St. Valentin, das KiTa – Team und die Kinder der Betreuungseinrichtung bei der Visitation der Kindertagesstätte.     
 

 


03. Oktober 2016
Erntetanz im Poschinger Pfarrheim!

Mariaposching. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 1275-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Pasuhhinga veranstaltete der Sachausschuss Ehe- und Familie des Pfarrgemeinderates am Samstag im  Pfarrheim nach dem Erntedankgottesdienst einen Erntetanz. Viele Poschinger nahmen die Gelegenheit wahr und fanden sich im Pfarrheim ein, dass bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die Mitglieder des Sachausschusses Margarete Gilch, Christiane Schröder, Alexandra Schreiber, Christa Kärtner, Sabine Frankl, Tina Haas, sowie Karina und Wolfgang Knon hatten für die Gäste ein bayerisches Büfett vorbereitet. Neben warmen Leberkäse und Brezen konnte man aus drei verschiedenen Erdäpfelsalaten und einer großen Palette unterschiedlichster Käse auswählen. Nachdem sich die Gäste gestärkt hatten trug Margarete Gilch ein Erntedanklied und im Verlauf des Abends im Dialekt auch einige Versal vor. So trug die Sprecherin des Sachausschusses zur guten Stimmung im Saal bei. Die Tische und Fensterbänke waren herbstlich dekoriert, desweitern war auf den Tischen ein Erntedankgedicht ausgelegt, das mit dem Vers „Der Bauer pflügt das Feld und streut den Samen auf das Land, doch Wachsen und Gedeihen liegt nicht in seiner Hand“ begann. Nach dieser Einstimmung auf das Erntedankfest übernahm die Lohamer Musikkapelle „De Zuagroast’n“ die Unterhaltung der Gäste. Sie startet mit dem Lied „Jessas Leid heit gibt`s a Musi“ später folgten Lieder wie „D`Sau hot an Schweinan Kopf“ oder Zwiefache wie der „sechs Löffl“. So verging der Abend bei guter Unterhaltung und flotten Tänzen. Im weiteren Verlauf kredenzte der Sachausschuss den Besuchern noch Kaffee und „auszogne Kropfa“ sowie weiteres Schmalzgebäck. Gegen 23:00 Uhr endete der erste Poschinger Erntetanz im Pfarrheim.
 
 


04. September 2016
Pfarrei Mariaposching feierte das Kirchenpatrozinium anlässlich der 1275- jährige Wiederkehr der ersten schriftlichen Nennung ihres Ortes in festlichem Rahmen.

Mariaposching. Am Sonntag feierte die Pfarrei Mariä Geburt ihr Kirchenpatrozinium mit einem festlichen Gottesdienst der unter dem Motto „Gegrüßet seist Du Maria“ stand. Um 9:30 Uhr versammelten sich Bürgermeister Johann Tremmel, der Gemeinderat und die Ortsvereine beim Gasthaus Kirchenwirt und zogen anschließend unter den Klängen der Musikkapelle Blechissimo in die Pfarrkirche ein. In der Eröffnung des Gottesdienstes wies Pfarrer Franz Wiesner darauf hin, dass bereits im Breviarius Urolfi, der Urkunde, dem in der Pasuhhinga erstmals urkundlich genannt wurde eine Kapelle erwähnt ist, die vermutlich der Mutter Gottes geweiht war. Die hl. Maria ist deshalb nicht nur die Namenspatin des Ortes sonders wird bis in unsere Zeit im Poschinger Donaubogen als Schutzpatronin besonders verehrt und bei allen Bedrängnissen um Schutz und Beistand angerufen. Auch der Kirchenchor unter der Leitung von Chorregent Christoph Liebl der den Gottesdienst musikalisch gestaltete griff das Motto des Gottesdienstes auf und trug zur Ehre der Gottesmutter einige Marienlieder vor. Umrahmt von Geigen, Bass und der Orgel wurde das Halleluja zum Kirchenpatrozinium „Gegrüßet seist Du Maria“ von Kurt Knotzinger oder „Ave Maria klare“ vierstimmig vorgetragen. Als Festmesse wurde die „Missa prima“ aus den Kirchenmusikwerken von Josef Becher gesungen. In seiner Festpredigt erklärte Pfarrer Wiesner das Fest Mariä Geburt das am 08. September gefeiert wird und das seinen Ursprung in einer Kreuzfahrer Kirche in Jerusalem hat, die der hl. Anna, der Mutter der hl. Maria geweiht ist. Anschließend ging er auf das Leben der heiligen Gottesgebärerin ein, das man mit drei Stichworten umschreiben kann. Die hl. Maria wurde von Gott gewollt, geliebt und berufen, Maria hat dieses Wollen angenommen, sich in der Liebe geborgen gefühlt und die Berufung angenommen. Mit er Geburt Mariens ist deshalb das Heil in der Gestalt von Jesus Christus ihres Sohnes in die Welt gekommen. Nach dem feierlichen Schlusssegen endete der Festgottesdienst mit dem Marienlied „Maria breit den Mantel aus“ und die Heiwischer hoffen auch in Zukunft auf den Schutz und die Fürbitte der hl. Maria.
 
Kirchenpatrozinium  
Pfarrer Franz Wiesner während des Gottesdienstes in der festlich geschmückten Pfarrkirche Mariä Geburt.
 
 
 


24. Juli 2016
Fahrzeugsegnung in der Pfarrei Mariä Geburt, Mariaposching.

Mariaposching. Am Samstag, 23. Juli segnete Pfarrseelsorger Johann Brucker nach dem Gottesdienst die Fahrzeuge der Kirchenbesucher. Als Anlass diente der Gedenktag des hl. Christophorus (24. Juli) der als Patron der Reisenden gilt. Während des Gottesdienstes trug Margarete Gilch die Lebensgeschichte des heiligen Christophorus vor, in der er Christus, der in Gestalt eines Kindes war, über einen Fluss trug. In den Fürbitten, die von Kindern vorgetragen wurden, griff man das Thema Reisen und Autos ebenfalls auf, unter anderem wurde um Ruhe und Gelassenheit am Steuer gebetet. Am Schluss des Gottesdienstes der vom Poschinger Kirchenchor musikalisch mit modernen Liedern aus dem Gotteslob gestaltet wurde, sprach Pfarrseelsorger Johann Brucker das Segensgebet und bat um Gottesbeistand in Beruf und Freizeit für Fahrzeuge und Reisende. Bei der Kirchentür verteilten Mitglieder des Sachausschusses Ehe und Familie des Pfarrgemeinderates kleine Christophorus-Figuren an die Gottesdienst Besucher. Anschließend begab sich der Pfarrseelsorger auf den Kirchenvorplatz und besprengte die vorüberfahrenden Fahrzeuge mit Weihwasser um sie vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu bewahren.  
 
Fahrzeugsegnung 
Pfarrseelsorger Johann Brucker bei der Segnung der Fahrzeuge.

 


10. April 2016
Wir sind Blumen im Garten Gottes, 17 Kinder feierten erste heilige Kommunion in der Pfarrkirche Mariaposching!

 
Mariaposching. Am Sonntag, 10. April durften 17 junge Christen aus den Pfarreien Niederwinkling, Waltendorf und Mariaposching in der Pfarrkirche Mariä Geburt ihre erste heilige Kommunion empfangen. Der festliche Gottesdienst der unter dem Motto „Wir sind Blumen im Garten Gottes“ stand wurde von Pfarrer Franz Wiesner zelebrierte. Seit mehreren Wochen steht in der Pfarrkirche das Modell eines Gartens mit 17 großen Blumen, die jeweils in der Blüte ein Bild eines Kommunionkindes enthalten. Während der Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion hatten die Kinder das Gartenmodell, gemeinsam mit ihren Eltern und der Gemeindeassistentin Stefanie Trottmann angefertigt. In seiner Predigt griff Pfarrer Wiesner dieses Motto auf. Für Menschen und besonders für Kinder ist es wichtig in einer behüteten Gemeinschaft aufzuwachsen, genau wie die Blumen eines Gartens müssen Kinder gepflegt und mit Nahrung versorgt werden, dann können sie blühen und gedeihen. Auch das Evangelium vom reichen Fischfang greift in gewisser Weise das Motto unter dem der Gottesdienst stand auf so Wiesner. Jesus erwartet die erfolglosen Fischer am Ufer des Sees und bittet sie das Netz nochmals auszuwerfen. Die Aposteln befolgten die Bitte und fingen viele Fische, bei der Rückkehr zum Ufer empfing sie der Herr an einem Feuer um die Fische zu braten und mit Brot zu einem gemeinsamen Essen, so gab der Jesus den Aposteln Nahrung um sie zu stärken. Bei der Heiligen Kommunion dürfen die Kinder erstmals den Herrn in Form einer Hostie empfangen und erhalten so eine Stärkung für die Seele, um im Glauben erblühen zu können. Im Anschluss an die Predigt erneuerten die Kinder ihr Glaubensbekenntnis, woraufhin ihre Kommunionkerzen entzündet, also in gewisser Weise zum Blühen gebracht wurden. Nach dem Empfang der ersten hl. Kommunion beteten die Erstkommunikanten das Gebet „Oh mein Heiland großer König, Du bist bei mir eingekehrt“ um ihre Verbundenheit mit Christus zu demonstrieren. Mit dem Schlusssegen endete der Gottesdienst, der musikalisch vom Mariaposchinger Jugendchor und dem Kirchenchor unter der Leitung von Chorregent Christoph Liebl, mit modernen Messgesängen aus dem Gotteslob mitgestaltet wurde. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Wiesner bei allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion mitgewirkt haben. Besonders die Eltern, haben sich mit großem Engagement eingebracht.
 
Kommunion 2016
Pfarrer Franz Wiesner und die Kommunionkinder während des Gottesdienstes
 
Kommunion 2016
Pfarrer Franz Wiesner, Gemeindeassistentin Stefanie Trottmann, Rektor Dietmar Grüll und die Kommunionkinder


11. Februar 2016
Pfarrei Mariaposching lädt am Aschermittwoch zum Fischessen ein.

Mariaposching. Anlässlich der 1275-jährigen Wiederkehr des Namens von Passuhinga lud die Pfarrei Mariaposching am Aschermittwoch zum Fischessen ins Pfarrheim ein. Nach einer Bußandacht mit anschließender Aschenauflegung in der Pfarrkirche Mariä Geburt griffen etwa 70 Personen die Einladung auf und füllten das Pfarrheim bis zum letzten Platz. Der Stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl begrüßte die Gäste und stellte fest das, dass gemeinsame Fischessen bereits die zweite Veranstaltung in der Gemeinde im Jubiläumsjahr 2016 ist. Damit wird das Vorhaben des Gemeinderates, jeden Monat des Jubeljahres mindestens eine Veranstaltung durchzuführen in die Tat umgesetzt wird. Im März wird das Fastenessen am Palmsonntag die nächste Festlichkeit in der Reihe sein. Abschließend wünschte er den Gästen einen guten Appetit und bat Pfarrseelsorger Johann Brucker das Tischgebet zu sprechen. Bei den Unterhaltungen an den Tischen wurde der Gedanke ein gemeinsames Fischessen am Aschermittwoch durchzuführen durchwegs positiv aufgenommen. Die Einhaltung des Fastengebotes kein Fleisch zum Auftakt der Fastenzeit zu sich zu nehmen werde dadurch anschaulich an die Teilnehmer herangetragen. Als Resümee kann festgestellt werden das, das 1. Poschinger Fischessen eine gelungene Veranstaltung war und eine Wiederholung durchaus denkbar wäre.
 
Aschermittwoch Essen 
Der Stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl bei der Begrüßung der Gäste.


8. Januar 2016
Kirchenpatrozinium der Lohamer Schlosskapelle St. Valentin gefeiert.

Loham. Am Donnerstag, 7. Januar, dem Gedenktag des hl. Valentin, dem Bistumspatron der Diözese Passau wurde auch in der Schlosskapelle anlässlich des dortigen Kirchenpatroziniums eine hl. Messe gefeiert. Die Gottesdienste in der Schlosskapelle gehen auf eine Stiftung aus dem Jahr 1367 zurück. Am 31. August diesen Jahres hat Ritter Hans der Lohaimer, aus dem Erbe seines Bruders Peter und mit der Zustimmung von dessen Ehefrau Kunigunde, „seinen Hoff zue Hundldorf zu Veld und zue dorff, mit Wismadt, mit Äckhern und mit allen Rechten und Nutzen die dazue gehörent“ sowie weiterer Wiesen und Felder und „dem Holtz“ (heutiger Pfarrwald) an die Pfarrpfründe in Mariaposching übergeben (aus 1250 Jahre Mariaposching v. Karl Bauer). Der Poschinger Pfarrherr musste sich im Gegenzug verpflichten einen Kaplan anzustellen, der jede Woche sieben Messen zum Seelenheil der Stifter lesen sollte. Vier in der Poschinger Pfarrkirche und drei in der Schlosskapelle Loham. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Zahl der Messen auf derzeit 22 pro Jahr verringert, die bis in unsere Tage zelebriert werden. Eine dieser Messen wird am 7. Januar, dem Patroziniumstag, eine weitere am Montag in der Bittwoche an dem die Poschinger seit alters her ihre Anliegen dem hl. Valentin in der Lohamer Schlosskapelle vortragen. In welchem Jahr der, als Wandermissionar in der Gegend um Passau und in Südtirol bei Meran wirkende Bischof, der nicht mit dem hl. Valentin von Terni (14. Februar) verwechselt werden sollte, als Schutzheiliger der Lohamer Schlosskapelle eingesetzt wurde ist nicht bekannt. Nachdem die Schlosskapelle vorher ein Allerheiligen Patrozinium hatte, wurde sie zwischen 1367 und 1588 dem hl. Valentin geweiht. Bereits im 18. Jahrhundert war der hl. Valentin in Loham das Ziel von Wallfahrten. Ein Votivbild, das im Museum auf dem Bogenberg aufbewahrt wird, zeugt davon. Vermutlich kamen diese Wallfahrten nach 1822 zum Erliegen, als in der Zeit der Aufklärung das Wallfahrten sowohl von kirchlichen als auch von weltlichen Behörden verpönt, ja sogar verboten war. Den letzten großen Umbau erlebte die Kapelle um 1714 als sie ihr heutiges Aussehen erhalten hat. Der Altar befindet sich seitdem an der Südseite des Kirchenraumes. Das Altarblatt stammt vom Straubinger Barockmaler Joseph Anton Merz, ist auf 1714 datiert und zeigt die Aufnahme Marias in den Himmel. Die Gottesmutter hält darauf eine Zeichnung mit dem Bildnis des Lohamer Schlosses in ihrer linken Hand. Das in der Kapelle wieder Gottesdienste gefeiert werden können ist dem jetzigen Besitzern Susanne und Dr. Rudolf Erl zu verdanken. 1996 erhielt das Ehepaar für ihre Verdienste um die Restaurierung von Schloss und Kapelle, aus der Hand des damaligen Kultusministers Zehetmeier, die bayerische Denkmalschutz-medaille. Im Jahr 2104 wurden als bisher letzte Sanierungsmaßnahme die beiden Altarfiguren des hl. Josef und des hl. Johannes vorbildlich restauriert. Seit dem Jahr 2001 erklingt während der Gottesdienste in der Schlosskapelle ein Lied zu Ehren des hl. Valentin, dass vom Poschinger Chorregenten Christoph Liebl, nach Textvorlagen von Josef Bauer, intoniert wurde. Es endet mit dem Satz „Im Schloss zu Loham loben wir und preisen deinen Namen hier, Heiliger Valentin“. So wird dem Schutzheiligen der Lohamer Schlosskapelle bis heute und hoffentlich auch von den kommenden Generationen Ehre erwiesen.
 
Kirchenpatrozinium
Pfarrer Franz Wiesner während des Gottesdienstes in der Schlosskapelle Loham.
 


6. Januar 2016
Neujahrsempfang der Pfarrei Mariaposching stand im Zeichen der 1275 jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Mariaposching.

Mariaposching. Auch im Jahr 2016 hatte die Pfarrei Mariae Geburt am 6. Januar wieder zum Neujahrsempfang geladen und wie die Jahre vorher wurde vor dem Empfang in der Pfarrkirche eine Drei-Königs-Vesper gesungen, nach deren Schlusssegen sich die Kirchenbesucher im Pfarrheim versammelten. Josef Loibl der stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter auch Vertreter aus den Nachbarpfarreien Niederwinkling und Waltendorf. Anschließend stellte er fest, dass 2016 ein Jubiläumsjahr für Pfarrei und Gemeinde werden soll, da man in diesem Jahr die 1275-jährige Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Mariaposching feiern kann. Vom 10. – 13. Juni wird deshalb ein Festzelt errichtet um diesen historischen Anlass gebührend zu feiern. In diesem Zusammenhang dankte er Poschings Ehrenbürger und Historiker Karl Bauer der, wie bereits zur 1250 Jahrfeier im Jahr 1991, ein Buch über die Gemeinde erstellen wird. Dann blickte Loibl auf die zurückliegenden 25 Jahre und erinnerte an einige Höhepunkte aus dieser Zeit. In diesem Zeitraum konnte unter anderem das 850–jährige Bestehen der Pfarrei Mariaposching, einige Gründungsfeste von Vereinen, eine Orgeleinweihung in der Pfarrkirche und zwei Priesterjubiläen begangen werden. Den Höhepunkt des Jahres 2015 bildete die Feierlichkeit zum 50-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrseelsorger Johann Brucker. Dann wies Loibl, der in Doppelfunktion auch für den erkrankten Bürgermeister Johann Tremmel sprach daraufhin, dass nach den offiziellen Teil des Empfangs eine Power-Point Präsentation die vom dritten Bürgermeister Josef Bauer erstellt wurde und sich mit den Jahren zwischen 1991 bis 2016 befasst, vorgeführt wird. Am Ende seiner Ausführungen dankte Loibl all jenen die durch ihren Einsatz zum Gelingen des kirchlichen Lebens beitragen. Dem Kinder- und Kirchenchor mit Leiter Christoph Liebl sprach er ein Vergelt`s Gott für die musikalische Mitgestaltung der Gottesdienste aus. Abschließend wünschte er den Gästen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2016. Nachdem der Kirchenchor das „Neujahrslied“ vorgetragen hatte, ergriff Pfarrer Franz Wiesner das Wort, auch er griff das Thema 1275 Jahre Mariaposching auf. In der Urkunde, die als Grundlage des Festes dient und die sich mit der Gründung des Klosters Niederalteich befasst, wird erwähnt, dass der bayerische Herzog Odilo fünf Höfe und eine Kapelle in Mariaposching an das Kloster Niederalteich schenkte. Das bezeugt so Wiesner, dass bereits im Jahre 741 der katholische Glaube in unserer Heimat gelebt wurde. Bis heute hat sich eine Vielzahl von Menschen dem Dienst am Herrgott geweiht. Das kann und soll die Bevölkerung stolz machen, dass bedeutet aber auch Verantwortung zu übernehmen um diesen Glauben in die Zukunft weiterzutragen. Dann wies er auf den Höhepunkt der Feststage hin, der am 12. Juni mit dem Besuch des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer und einem feierlichen Gottesdienst geplant ist. Abschließend dankte er Pfarrseelsorger Johann Brucker für dessen Unterstützung bei der Durchführung der Gottesdienste und wünschte den Teilnehmern des Neujahrsempfangs Gottes Segen für das neue Jahr. Nach dem Lied „Ein Bild zeigt sich am Donaustrand, Mariaposching ist`s genannt“, endete der offizielle Teil des Neujahrempfangs. Im Anschluss lud Josef Loibl die Gäste zu einem Gläschen Sekt und einem Imbiss ein. Gleichzeitig konnten die Besucher die, etwa 45 minütige Power-Points Präsentation, „Impressionen aus Mariaposching von 1991 – 2015“ verfolgen, die bei den Gästen großen Anklang fand. Bei Gesprächen über die zurückliegenden Jahre endete der Neujahrsempfang in Mariaposching.
 
Neujahrsempfang  
Kirchenpfleger Karl Bauer, der stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates und zweite Bürgermeister Josef Loibl, Pfarrseelsorger Johann Brucker, Pfarrer Franz Wiesner, der Rektor der Grundschule Dietmar Grüll und der Sprecher des Pfarrgemeinderates Walter Hofmann, während des Neujahrsempfangs.
 


3. Januar 2016
Euch ist ein Kindlein heut geboren, 23. Mariaposchinger Weihnachtskonzert gliederte sich in fünf Teile rund um den Weihnachtsfestkreis!

Mariaposching. Lieder und Musikstücke rund um den Weihnachtsfestkreis wurden beim 23. Weihnachtskonzert in der Poschinger Pfarrkirche Mariae Geburt am Sonntag 03.01. den Besuchern geboten. Das Blechbläserensemble „blechissimo“, mit Günther Berthold und Erwin Venus Trompete, Helmut Berthold Tenorhorn, Sebastian Liebl Bariton und Gerhard Lohmer Tuba, sowie der Kinder- und der Kirchenchor aus Mariaposching und Christoph Liebl Orgel, präsentierten den zahlreichen Gästen ein harmonisches Konzert. Erneut hatte Chorleiter Christoph Liebl ein gefälliges Musikprogramm aus schwungvollen, aber auch einfühlsamen Liedern zusammengestellt. Neu war in diesem Jahr, dass die Besucher zum Mitsingen eingeladen waren. Lieder wie „Tochter Zion, freue dich“ oder „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ wurden vom Bläserensemble angestimmt, die Kirchenbesucher sangen dabei, unterstützt von den Chören, lautstark mit. Nach dem von Christoph Liebl auf der Orgel virtuos gespielten „Concerto in D“ begrüßte Kirchenpfleger Karl Bauer die Gäste und stimmte sie auf das Konzert ein, in dem abwechselnd zwischen dem Kinderchor, dem Kirchenchor oder den Blechbläsern die Geburt des Herrn in fünf Abschnitten musikalisch dargestellt wurde. Vor den einzelnen Teilen trug Frater Gregor Schuller OSB aus Metten hinführende Texte aus hl. Schrift vor. Im ersten Abschnitt, der aus vier Liedern bestand und die Überschrift „Sieh, dein König kommt zu dir“ trug, sang zum Beispiel der Kinderchor sehr einfühlsam das Lied „Bethlehem silently sleeping“ von A. Gant. Im zweiten Teil der „Gegrüßet seist du, Jungfrau rein“ genannt wurde und der aus fünf Liedern bestand, spielten die Blechbläser gekonnt den „Freudentanz“ von Hermann Meixner. Teil drei stand unter dem Motto „Euch ist ein Kindelein heut geboren“, hier intonierte der Kirchenchor „Ehre, sei Gott in der Höhe“ von Friedrich Silcher. Teil vier war den Hirten gewidmet und nannte sich „O sehet, die Hirten eilen von den Herden“ das „Pastorale“ von E. Sepp das von blechissimo vorgetragen wurde bildete dabei den Mittelpunkt. Als Einleitung für den Schlussabschnitt, der den Titel „Zu dem Kinde ziehn von fern die Könige her“ hatte Frater Gregor die Geschichte des vierten Königs, der mehrfach aufgehalten wurde und Christus erst bei dessen Kreuzigung sah, gewählt. Vor dem Lied „Heilige Nacht“ das der Kirchenchor sang, sprach Pfarrer Franz Wiesner das Schlusswort. Er dankte dabei den Mitwirkenden und wünschte allen Besuchern ein gesegnetes neues Jahr 2016. Das Konzert endete mit dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Hört, es singt und klingt mit Schalle“. Großer Beifall und positive Aussagen der Konzertbesucher drückten anschließend die Zufriedenheit der zahlreichen Besucher aus.  23. WeihnachtskonzertDas Blechbläserensemble und der Poschinger Kirchenchor vor dem weihnachtlich geschmückten Hochaltar der Pfarrkirche Mariae Geburt.  


22. November 2015
Spielenachmittag im Mariaposchinger Pfarrheim!

Mariaposching. Am Sonntag, 22. November führte der Sachausschuss Ehe- und Familie des Poschinger Pfarrgemeinderates im Pfarrheim den sechsten Spieletag durch. Etwa 40 Gemeindebürger inklusive einigen Gästen aus Niederwinkling, darunter auch die Gemeindereferentin Stefanie Trottmann fanden sich im Pfarrheim ein und nahmen das Angebot, gemeinsam einen Nachmittag mit Spielen zu verbringen gerne an. Die Mitglieder des Sachausschusses Christa Kärtner, Sabine Frankl, Margarete Gilch, Alexandra Schreiber, Karina Knon und Christiane Schröder hatten ein breitgefächertes Angebot an Brett- und Kartenspielen vorbereitet. Neben „Elfer raus“ und „Tabu“ wurde auch das allseits bekannte und beliebte „Mensch ärgere Dich nicht“ von Jung und Alt gespielt. Auch Kartenspiele standen auf der Agenda, besonders „Grasoberln“ fanden großen Zuspruch. Zur Beruhigung der Nerven wurden Erdnüsse angeboten, auch Chips und Flips durften nicht fehlen. Auch alkoholfreie Getränke wurden gereicht. So ausgestattet vergingen die Stunden mit immer wieder wechselten Spielen und Spielern wie im Flug. Viele Teilnehmer konnten sich über einen Sieg freuen, andere mussten Niederlagen hinnehmen. Dennoch konnte man feststellen, dass ein gemeinsamer Nachmittag mit Brett- oder Karten spielen jeden Computer und jedes Handy in den Schatten stellt und das Spielen „in“ ist und großen Spaß macht.  
 
 
Spieleabend 1

Spieleabend 2
Bilder: Jugendliche und Senioren trafen sich am Sonntagnachmittag im Poschinger Pfarrheim zum gemeinsamen Spiel.
 



 

 

2. November 2015
Lesen von Acht bis Mitternacht, Lesenacht in Mariaposching!

Mariaposching. In der Nacht von Freitag auf Samstag, fand im Pfarrheim die zehnte Poschinger Lesenacht statt. Der Sachausschuss Ehe- und Familie des Pfarrgemeinderates hatte dazu Kinder der dritten bis fünften Klasse der Grund- Hauptschule Mariaposching / Niederwinkling eingeladen. Vor dem Lesevergnügen stärkten sich die Jungleserinnen und Leser mit einem gemeinsamen Abendessen, Pfannenkuchen, die von den Betreuerinnen in der Küche des Pfarrheims frisch zubereitet wurden standen auf der Speisekarte, für einen kleinen Snack zwischendurch wurde Obst gereicht. Nachdem die jungen Leserratten ihre Betten- und Leselager vorbereitet hatten, Schlafsäcke, Luftmatratzen, Kissen und Decken wurden dazu auf dem Fußboden des Pfarrsaals ausgebreitet, begann für die 18 teilnehmenden Kinder die zehnte Poschinger Lesenacht. Die Betreuerinnen, Margarete Gilch, Karina und Katharina Knon, Alexandra Schreiber und Sabine Frankl hatten zusätzlich zu den von den Kindern mitgebrachten Büchern einige Brettspiele bereitgelegt. Auch Gemeindereferentin Stefanie Trottmann hatte sich beim Start der Lesenacht den Kindern angeschlossen, gemeinsam mit den Betreuerinnen bot sie den Kits an aus dem Buch „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler vorzulesen. Anschließend holten die Leserinnen und Leser ihre Bücher aus den Taschen. Dabei zählten die Abenteuer der Kuh „Mama Muh“ von Jujja und Tomas Wieslander oder die Geschichten der kleinen Hexe Bibi Blocksberg von Elfie Donnely bzw. der Sammelband „spannenden Fußballgeschichten“ zu den absoluten Rennern. Aber auch Bücher über Pferde aus der Serie „Fritzi Pferdeglück“ standen auf der Hitliste. Nachdem gegen Mitternacht das Licht im Pfarrsaal erlosch und damit das „offizielle“ Ende der zehnten Mariaposchinger Lesenacht erreicht war, kramten einige besonders eifrige Leser noch Taschenlampen hervor, um sich die Lesezeit ein bis zwei Stunden zu verlängern. Den Abschluss der Lesenacht bildete wie jedes Jahr ein gemeinsames Frühstück am nächsten Morgen. Auch in diesem Jahr konnte man feststellen, dass eine gemeinsam verbrachte Nacht mit Büchern genauso spannend sein kann wie das Spielen mit Handys oder PCs und das Lesen nach wie vor „in“ ist und Spaß macht.
 
Lesenacht  
Bild 1251: Die jungen Leser mit ihren Betreuerinnen auf ihren „Leselagern“ im
Pfarrsaal.
 
 

 


 

6. Juli 2015
Pfarrerseelsorger Johann Brucker feiert goldenes Priesterjubiläum, Pfarrei und Gemeinde gratulieren herzlich

Mariaposching. Am Sonntag feierte Pfarrseelsorger Johann Brucker sein goldenes Priesterjubiläum, dabei war die Pfarrkirche Maria Geburt beim Dankgottesdienst bis zum letzten Platz gefüllt. Neben den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Gemeinderat reihten sich alle Ortsvereine, die Lektoren und der kirchliche Helferkreis in die Schar der Gratulanten ein. Beim feierlichen Einzug führte der Weg die drei Priester an den, vom Frauenbund liebevoll gestalteten Blumenteppichen vorbei, in das Gotteshaus. Bischöflich Geistlicher Rat Josef Hiebl und Poschings Pfarrer Franz Wiesner traten als Konzelebranten auf. Der Gottesdienst wurde vom Mariaposchinger Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Christoph Liebl mit der „Missa in F & C“ von Karl Kempter musikalisch mitgestaltet. In der Festpredigt blickte Josef Hiebl auf das priesterliche Leben von Johann Brucker zurück. Gemeinsam mit 18 weiteren Diakonen erhielt Johann Brucker 1965 die Priesterweihe. Nach einem Einsatz als Kaplan in Furth im Wald war der Jubelpriester als Religionslehrer an der Berufsschule I in Straubing tätig, bis er 1988 zum Pfarradministrator in Mariaposching berufen wurde. Anschließend griff der Festprediger das Motto „Die Wahrheit in Liebe verkünden“ auf. Hiebl stellte fest, dass Priester Brüder der Gläubigen sind, die ihre Pfarrangehörigen in allen Lebenslagen begleiten. Ob Taufe, Eheschließungen oder die Begleitung von Kranken, Priester sollen ihren Dienst mit Freude durchführen. Sie sind Diener der Freude weil sie das Wort Gottes, das ein Wort der Liebe und Freude ist, verkünden dürfen. Abschließend wünschte Hiebl dem Jubilar Gottes Segen für dessen weiteren Lebensweg. Nach dem Gottesdienst trat Pfarrer Franz Wiesner an den Ambo, er dankte Johann Brucker für dessen 27 jährigen Einsatz in Mariaposching, nur mit Hilfe von Pfarrer Brucker ist es möglich das Gottesdienstangebot in der Pfarreiengemeinschaft so umfangreich zu gestalten. Mit dem Wunsch „At multos Annos“ endete Pfarrer Wiesner seine Ausführungen. Dann ergriff der Stellvertretende Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl das Wort. Er blickte auf die Höhepunkte des Wirkens von Pfarrer Brucker in Mariaposching zurück. Neben der Renovierung von Pfarrhof und Pfarrheim wurde auch die Kirche renoviert und eine neue Orgel beschafft. Bei den Feierlichkeiten zur 1250-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Mariaposching oder der 850 Jahrfeier der Pfarrei Mariaposching konnte der Jubelpriester an den gro0en Festgottesdiensten teilnehmen. Daneben rief Pfarrer Brucker zahlreiche kirchliche Dienste in Mariaposching ins Leben, so geht zum Beispiel die Lektorengruppe auf das Betreiben von Pfarrer Brucker zurück. Abschließend dankte Loibl dem Jubilar für dessen langjähriges Wirken in der Pfarrei. Für die Ministranten gratulierte Corrina Edenhofer, sie sagte das Pfarrer Brucker die neuen Messdiener mit einer Engelsgeduld in ihren Dienst eigewiesen hat. Außerdem erklärte der Jubelpriester viele kirchliche Dinge sehr anschaulich, so auch die Bedeutung des Glockenläutens. Sie ließ deshalb eine Glocke erklingen und schenkte dem Jubilar das Läuten. Bürgermeister Johann Tremmel wies daraufhin, dass es für eine Gemeinde ein großes Glück sei einen Pfarrseelsorger wie Johann Brucker zu haben, der einfühlsam auf die Belange der Menschen eingeht. Tremmel erinnerte daran, dass Johann Brucker bereits im Jahr 2013 zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt wurde und erneuerte seinen Dank an Johann Brucker. Als Sprecher der Vereine dankte Josef Bauer dem goldenen Priesterjubilar schließlich für dessen langjährige Tätigkeit im Dienste der Vereine, der bei Vereinsjubiläen oder Einweihungen von Sportstätten und Vereinsheimen stets die richtigen Worte fand. Mit dem Wunsch für Gesundheit und noch lange Jahre Kraft, um weiterhin in der Pfarrkirche Mariä wirken zu können schloss Bauer seine Dankesworte. Abschließend dankte Pfarrer Brucker allen die bei der Durchführung seiner Berufung zum Priester unterstützt haben. Ein besonderer Dank ging an seine Verwandten und an Josef Loibl der der die Organisation des Festes in Händen hatte. Mit dem Segen und dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ endete der Festgottesdienst. Anschließend gratulierten die Gottesdienstteilnehmer dem Jubilar bei einem Empfang am Pfarrheim. Ein weiterer Höhepunkt folgte im Gasthaus Stöberl, als die Vorschulkinder der Kindertagesstätte St. Valentin und die Leiterin der KiTa Eva – Maria Bauer dem Jubelpriester mit dem Lied „ Wos braucht ma auf am Bauerndorf, an Pfarrer der guat singt“ gratulierten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen endeten die Feierlichkeiten anlässlich des goldenen Priesterjubiläums von Johann Brucker.
 
Empfang Pfarrseelsorger
Stellvertretender Sprecher des Pfarrgemeinderates Josef Loibl, der Sprecher der Vereine Josef Bauer, Oberstudiendirektor a.D. Max Schrödinger, Jubelpriester Johann Brucker, Bischöflich Geistlicher Rat Josef Hiebl, Pfarrer Franz Wiesner, Bürgermeister Johann Tremmel und Kirchenpfleger Karl Bauer beim Empfang am Pfarrheim.
 
Blumenteppiche
Schöne Blumenteppiche zierten den Weg des Jubelpriesters.
 
Hl. Messe
Die Priester Franz Wiesner, Johann Brucker und Josef Hiebl bei der Feier der hl. Messe.
 
KiTa gratuliert
Die Kita Kinder gratulieren Johann Brucker. 
 


12. April 2015
Wir sind in Gottes Händen, 15 Kinder feiern erste heilige Kommunion in Mariaposching!

 

Mariaposching. Am Sonntag, 12. April feierten 15 junge Christen aus den Pfarreien Mariaposching und Waltendorf in der Pfarrkirche Mariä Geburt ihre erste heilige Kommunion. Die Vorbereitungszeit und der Festgottesdienst standen unter dem Motto „Wir sind in Gottes Händen“. In der Pfarrkirche wurde deshalb bereits vor mehreren Wochen ein Bild mit zwei Händen und den Konterfeis der Kommunionkinder aufgehängt. Während der Vorbereitungszeit hatten die Kinder dieses Bild, gemeinsam mit ihren Eltern und der Gemeindeassistentin Stefanie Trottmann angefertigt. Pfarrer Wiesner, der den Festgottesdienst zelebrierte ging ebenfalls auf dieses Motto ein, das sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst zog. In der Lesung kam ein Wort Jesu „Ich habe dich in meine Hände geschrieben“ vor. Im Evangelium, wurde vorgelesen wie Jesus den Aposteln seine durchbohrten Hände zeigte. Auch in der Predigt griff Pfarrer Wiesner das Motto auf und erinnerte daran, dass Jesus durch das auflegen seiner Hände Blinde sehend, Lahme gehend und Aussätzige gesund gemacht hat. Bei den Fürbitten, die von den Kindern vorgetragen wurden antworteten die Gottesdienstbesucher mit den Worten „Halte deine schützenden Hände über uns“. Als besonders Zeichen der Verbundenheit mit dem Herrn so Pfarrer Wiesner wird der Leib Christi bei der Kommunion den Kindern in die Hände gelegt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Mariaposchinger Kinderchor und dem Kirchenchor unter der Leitung von Chorregent Christoph Liebl, mit modernen Messgesängen wie „Beginne Du alle meine Tage, sei Du bei mir jeden Augenblick“ und „Meine Zeit steht in Gottes Händen“. Vor dem Schlusssegen dankte Pfarrer Wiesner allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion mitgewirkt haben. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ endete der Erstkommuniongottesdienst in der Mariaposchinger Pfarrkirche.

Kommiunion 2015 
Pfarrer Franz Wiesner, Gemeindeassistentin Stefanie Trottmann, Rektor Dietmar Grüll, Lehrerin Carola Wenig und den Kommunionkinder



08. Februar 2015
Italienischer Abend im Poschinger Pfarrheim!

Mariaposching. Am Donnerstag, veranstaltete der Sachausschuss Ehe- und Familie des Pfarrgemeinderates einen italienischen Abend im Saal des Pfarrheims. Zahlreiche Mariaposchinger nahmen die Gelegenheit wahr, füllten das Pfarrheim bis auf den letzten Platz  und vergnügten sich bei typischen italienischen Speisen, Getränken und Musik. Margarete Gilch, Christiane Schröder, Alexandra Schreiber, Christa Kärtner, Sabine Frankl, Tina Haas, sowie Karina und Wolfgang Knon hatten eine breite Palette italienischer Spezialitäten vorbereitet. Auch Gemeindeassistentin Stefanie Trottmann reihte sich unter die Helferinnen ein. Nachdem sich die Gäste am reichhaltigen Büfett, an Antipasti, Pizza, Lasagne, Farfalle oder Tortellini gestärkt hatten trug Christiane Schröder über Italien vor. Neben der Hauptstadt Rom, mit dem Kolosseum, ging sie auf den reichen Norden um Mailand ein, stellte die Dolomitenregion vor und kam über die Adria und die sonnigen Mittelmeerstrände schließlich bis zum südlichsten Teil Italiens nach Sizilien. Gespannt lauschten die Gäste dem interessanten Vortrag. Unter den Klängen von Adriano Celentano naschten die Gäste dann an den angebotenen Nachspeisen. Neben einer Götterspeise- Pudding-Kombination, die in den Farben der italienischen Flagge grün, weiß und rot gehalten war, durfte natürlich das Tiramisus nicht fehlen. Auch Parmesan wurde als krönender Abschluss des Mahles angeboten. Dazu gab es Espresso oder süße italienische Weine. Ein Quiz über berühmte Italiener wie Galileo Galilei bzw. italienische Orte und Städte, z.B. wofür ist Verona bekannt, weckte großes Interesse bei den Gästen, die paarweise die zum Teil kniffligen Fragen beantworteten. Den Siegern winkte ein Gläschen Ramazotti oder ein süßes Plätzchen als Preis. Anschließend trug Margarethe Gilch pantomimische Bilder vor, die von den Gästen erraten werden sollten, besonders schnell wurde dabei der schiefe Turm von Pisa erkannt. Auch hier winkte den Siegern ein kleines Präsent.  Bei guter Unterhaltung, und mit Wein aus Südtirol verbrachte man einige gemütliche Stunden im Poschinger Pfarrheim.

Sachausschuss Ehe und Familie
Margarete Gilch und die Mitglieder des Sachausschusses Ehe und Familie hatten ein reichhaltiges italienisches Büfett vorbereitet. 

Pfarrsaal Sachausschuss
Ein Blick in den vollbesetzten Pfarrsaal